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Warum vegan?

Die ganz persönlichen Antworten bekannter Veganer

 

Keimling Naturkost hat bekannte Veganer gefragt, warum sie sich für eine vegane Ernährung entschieden haben. Die Antworten sind genauso individuell wie die Menschen selbst. Es gibt nicht den einen Grund für vegan. Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte. Einige bekannte Veganer geben hier ihre Antwort auf die Frage: "Warum vegan?".


Claudia Renner

Claudia Renner - Bloggerin auf "Claudi goes vegan" und Autorin

Für eine vegane Ernährung entscheidet man sich entweder aufgrund von Umweltschutz, der eigenen Gesundheit oder zum Wohl der Tiere. Bei Menschen die aus tierrechtlichen Gründen Was in meiner Küche nicht fehlen darf?
Das Rohkost-Mandelpüree
vegan werden, geht die Sichtweise meist über die reinpflanzliche Ernährung hinaus. So war es auch bei mir. Nach 20 Jahren vegetarischer Ernährung, habe ich mich aufgrund des Buchs „Tiere essen“ für die vegane Lebensweise entschieden. Das ist die vermutlich beste Entscheidung meines bisherigen Lebens. Ich esse keine Produkte von Tieren, achte aber zusätzlich auch bei Kosmetik, Kleidung, Möbeln, Putz- und Waschmitteln etc. auf deren Inhaltsstoffe und tierversuchsfreie Herstellung. Es gibt doch nichts Schöneres als in den Spiegel zu schauen und zu wissen, dass für das eigene Leben kein anderes Lebewesen leiden muss.  


Jérôme EckmeierJérôme Eckmeier - veganer Koch und Autor

Als ich studiert habe, hab ich mit ein paar Kommilitonen nachts auf dem Gelände eines Hähnchenbetriebes Bilder gemacht und die Zustände dokumentiert: keine Fenster, Container voll toter Tiere. Da war für mich klar, dass ich jetzt Veganer bin. Das war Anfang 2009. So bin Meine Lieblinge:
die Macadamia-Nüsse
ich aus ethisch-moralischer Überzeugung zum Veganismus gekommen. Vegan bedeutete für mich keinen Verzicht, sondern war für mich eine Bereicherung der kulinarischen Genüsse. Und die Vorteile sind klar, denn obwohl ich nicht gerade ein Leichtgewicht bin, hab ich eine unheimlich gute, körperliche Konstitution. Dann kam mein Youtube-Kanal, mein Blog, mein erstes Buch und ich bin da irgendwie so reingerutscht und hab angefangen, das professionell zu machen. Und es gibt ja nichts Schöneres, als wenn man das macht, wovon man überzeugt ist und damit auch noch sein Geld verdienen kann. 


Roman WittRoman Witt - Inhaber des veganen Restaurants "Happenpappen"
in Hamburg

Ich Wollte einfach die perfekte Ernährung für mich finden. Ich habe verschiedene Kochbücher gelesen und sehr viel ausprobiert. Dann Freunde zu mir eingeladen und Unverzichtbar in meiner Küche:
der Spiralschneider Le Rouet
durch guten, vollwertigen Geschmack mit den Speisen überzeugt. Es hat mir so eine Freude gemacht, vegan zu kochen, dass ich dann Kochkurse gegeben habe. Und die Begeisterung hat bis heute nicht nachgelassen. In meinem Restaurant versuche ich jeden Tag, den Gästen ein Gericht auf den Teller zu zaubern, von dem sie nicht nur satt werden, sondern das auch noch schmeckt. Bei mir ist es so, sobald ein Essen so gut schmeckt, versuche ich immer, ganz langsam zu Essen, so dass es nie zu Ende geht. 


Rüdiger DahlkeRüdiger Dahlke - Arzt, Psychotherapeut und Autor

Mein Anliegen ist „Peace-Food“ und geht über vegan hinaus, denn Weißmehl und -zucker sind vegan, aber ungesund. „Peace-Food“ meint pflanzlich-vollwertig und ist wissenschaftlich belegt gesünder bezüglich Meine Empfehlung:
das Genuss-Sortiment Nüsse
der modernen Hauptgesundheitsgeißeln Herzprobleme, Krebs, Rheuma, Gicht, beiderlei Diabetes, Alzheimer... Darüber hinaus wirkt „Peace-Food“ gegen die Welthungerkatastrophe, die mittlerer Weile Flüchtlingsströme heraufbeschwört. Obendrein ist es optimal anlässlich der drohenden Klimakatastrophe, wie in „Veganize your Life“ dargestellt. Angenehme Nebenwirkungen sind Reduzierung von Ausdünstung und Verbesserung der Ausstrahlung, des Verhältnisses zum Leben, des eigenen und des anderer. Und noch besser, „Geheimnis der Lebensenergie“ zeigt, was bezüglich Lebenskraft möglich ist, was neben Weglassen verschleimender Milch(produkte) auch das Weglassen des verklebenden Glutens bringt, mit dem Ergebnis einer Nahrung für Herz und Hirn.  


Surdham GöbSurdham Göb - veganer Koch und Autor

Vegan für einen klaren Geist, einen sauberen Körper und als Ausdruck der sanften Seele, die in uns wohnt. Vegan für einen effizienten, kurzen Kreislauf in der Natur, Surdham Göb benutzt den
Vitamix TNC 5200
unserer Umwelt und der Welt, in der wir leben. Vegan für ein gewaltfreieres Zusammenleben von Mensch, Fauna und Flora. Vegan als kleiner Beitrag, als Anfang, als Statement, wie ich mit mir selber und meinem Umfeld umgehen möchte. In einer Welt, die sich so schnell bewegt, wie unsere Welt heute, ist es einfach unumgänglich, den Weg, sei es auch nur in kleinen Schritten, in Richtung eines veganen Lebens einzuschlagen. 


Stina SpiegelbergStina Spiegelberg - Bloggerin auf "Veganpassion" und Autorin

In dem Moment hat sich der Entschluss „vegan“ angefühlt wie eine bewusste Entscheidung, im Nachhinein denke ich, es war und ist eine Chance. Eine Chance, die Dinge in einem neuen Die Kokosnuss-Streifen
von Keimling sind der Hit!
Licht zu sehen, sich Neuem zu widmen und kulinarische Welten kennen zu lernen. Als Veganerin aus ethischen Motiven geht diese Lebensweise für mich weit über die Ernährung hinaus. Für mich bedeutet diese Entscheidung „bewusst leben“. Mit Rücksicht auf andere, mit Liebe zu meiner Umwelt und mit Freude am Leben. Ich möchte Gutes essen, andere damit glücklich machen und meine Freude darüber teilen. Miteinander ist so vieles mehr als gegeneinander. Be veggie ;-) 


Björn MoschinskiBjörn Moschinski - veganer Koch und Autor

Vegan ist sprichwörtlich in aller Munde. Die Dynamik dieser Entwicklung ist erstaunlich, aber sie war auch vorhersehbar. In der heutigen Zeit sind Menschen, sofern sie es möchten, immer und überall informiert über die positiven und negativen Folgen ihres Konsums. Die vegane Lebensweise beinhaltet für mich viele positive Aspekte. Sie ist positiv für die Natur, die Tiere und für die Menschen. Ich lebe nun seit über 20 Jahren vegan und kann diese Lebensweise jedem empfehlen. Die Vielfalt und die Qualität der veganen Küche und Produkte hat sich in den letzten Jahren extrem entwickelt. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in meinen Kochbüchern wieder. Spannend für mich, immer mehr Ärzte erkennen die Einflüsse einer gut geplanten pflanzlichen Ernährung und empfehlen diese, um diverse Krankheiten positiv zu beeinflussen. Cholesterin, Herzinfarktrisiko, Krebsrisiko sind einige der Dinge, welche über die Ernährung positiv beeinflusst werden. Sie sehen, Sie müssen keine Tiere töten, um sich gesund, abwechslungsreich und schmackhaft zu ernähren. 


Patrick BolkPatrick Bolk - Autor und Blogger

Ich wurde nicht von heute auf morgen zum Veganer. Es dauerte insgesamt fast 10 Jahre, um vom unbedachten Fleischesser zu einer bewussten, veganen Lebensweise zu gelangen. Als ich anfing, über meine Ernährung und ihre Folgen nachzudenken, war es quasi bereits zu Rohkost-Mandelpüree ist
Patrick Bolks Küchen-Liebling
spät, um noch umzukehren. Und darüber bin ich sehr froh! Ich möchte einfach, dass meine Lebensweise und mein Konsum insgesamt möglichst wenig Schaden an anderen Menschen, Tieren und meiner Umwelt hinterlassen, und eine vegane Lebensweise ist dabei einer der wichtigsten und wirkungsvollsten Faktoren. Die Entscheidung, vegan zu leben, hat mein Leben absolut in jeder Hinsicht zum Positiven bereichert! 


Carmen HercegfiCarmen Hercegfi - Ernährungsberaterin für vegane Familien und Autorin

Vor einigen Jahren plagten mich schwere gesundheitliche Probleme und ich stellte daher auf eine tiereiweißfreie und basische Ernährung mit hohem Rohkostanteil um. Innerhalb einer Woche verschwanden meine Probleme und mein Gesundheitszustand verbesserte sich immer weiter. Meine Ernährung war also schon überwiegend vegan. Drei Jahre später war ich Carmen Hercegfis Favorit:
Sedona Combo Dörrgerät
auf einem Vortrag von Rüdiger Dahlke zu seinem Buch Peace Food. Dieser Abend brachte die Veränderung auf moralischer Ebene. Also setzte ich mich mit den vielschichtigen Aspekten der veganen Ernährung auseinander: schreckliches Leid in der Massentierhaltung, die Auswirkungen dieser auf unser Klima und den Welthunger und vieles mehr. Dabei ist mir aber eine gesunde Umsetzung der veganen Ernährungsweise besonders wichtig. Ich achte auf vollwertige Mahlzeiten – ganz ohne Zwang, sondern mit sehr viel Spaß und Entdeckerfreude, und gönne mir auch mal vegane Schoki. Es ist ein Prozess, eine Lebenseinstellung, zu der für mich auch noch viel mehr als nur tierleidfreie Produkte gehören, sondern auch die Vermeidung von unnötiger Verpackung (insbesondere Plastik und Wegwerfwindeln), ethische Produktionsbedingungen, ökologische Herstellung und und und. 


Ariane SommerAriane Sommer - Autorin, Kolumnistin und Model

Warum Vegan? Weil der vegane Lebensstil nicht nur der rote Faden ist, sondern auch die Lösung, die sich durch alle großen Fragestellungen Ariane Sommer empfiehlt:
Personal Blender PB350
zieht, die uns am Herzen liegen. Wer für die Tiere und ihr Wohlergehen ist, wer für Umweltschutz und Nachhaltigkeit ist, wem soziale Gerechtigkeit wichtig ist und wer sich sowohl den Menschen zu Hause als auch denen am anderen Ende des Globus verbunden und verantwortlich gegenüber fühlt, wer für die eigene Gesundheit und die der Gesellschaft, in der er lebt, ist, wer für eine lebenswerte Zukunft nicht nur seiner eigenen Kinder, sondern derer Kindeskinder ist, der ist für den veganen Lebensstil. 


Lea GreenLea Green - Autorin und Bloggerin auf "Veggi.es"

Vor rund drei Jahren sollte es nur ein kurzes Experiment werden: „Vier Wochen komplett vegan“ - Was jedoch folgte, war ein kompletter „Reboot" - physisch wie psychisch. Nie zuvor hatte ich mich so frisch, fit und lebendig gefühlt. Endlich konnte ich akzeptieren, dass die Ich liebe die Keimling
Muse und Aufstriche
vegetarische Ernährung nur der halbe Weg ist. Bei jeglicher Produktion tierischer Produkte findet unendlich viel Leid, Unterdrückung und Ungerechtigkeit statt, die unnötiger nicht sein könnte. Ich empfinde den veganen Lebensstil als eine unglaubliche Bereicherung. Die Fülle und der gute Geschmack veganer Speisen fasziniert mich. Die vielzähligen Möglichkeiten, tierische Produkte im Alltag durch vegane Alternativen zu ersetzen, beeindruckt mich jedes Mal. "Vegan sein“ ermöglichte mir einen kompletten Perspektivenwechsel auf mein bisheriges Leben und unsere Welt. Ich fühle mich heute mehr eins mit mir selbst als jemals zuvor. Heute ist mir klar: „Vegan zu leben heißt, sich und der Welt jeden Tag ein Geschenk zu machen“ und ich hoffe, dass noch möglichst viele Menschen diesen gesunden und positiven Lifestyle für sich entdecken und lieben lernen.


Nadine Horn - Autorin und Bloggerin auf "eat this!"

Mit zwölf Jahren habe ich beschlossen, kein Fleisch und keinen Fisch mehr zu
essen, da es für mich einfach schon damals eine Horrorvorstellung war, dass wegen mir ein Lebewesen sterben Nadine Horn kann nicht ohne die
Rohkost-Kekse Schokolade-Cashew
muss. Nach längerer Zeit als Vegetarierin haben mir Nadine Horn und Jörg Mayerschließlich meine Schwester und meine Mutter, die schon einige Zeit vorher den Schritt zum Veganismus gemacht hatten, die Augen geöffnet, dass auch die Herstellung von Milchprodukten mit unheimlich viel Tierleid verbunden ist. Das ist nun schon zehn Jahre her und war definitiv die beste Entscheidung meines Lebens. Für Mensch, Tier und Umwelt – Vegan kann jede/r!

Jörg Mayer - Autor und Blogger auf "eat this!"

Irgendwie fühlte sich Fleischkonsum für mich schon immer in gewisser Weise „falsch“ an. Warum sollten manche Tiere auf dem Teller landen, während andere quasi zur Jörg Mayer liebt die
Ananas-Ringe Sugar Loaf
Familie gehören? Das einzig Logische war für mich damals, Vegetarier zu werden. Dass dieser Schritt alleine jedoch nicht ausreicht, wurde mir vor zehn Jahren bewusst – aus einer spaßig gemeinten „30-Tage vegan“-Wette wurde eine Lebensentscheidung.


Sabine und Christiane WinklerSabine und Christiane Winkler - Bloggerinnen auf "Leckeres in vegan"

Als uns um Sommer 2012 erst ein Yoga-Buch und dann Karen Duves „Anständig Essen“ in die Hände fiel, veränderte sich unser ganzes Leben. Aus reiner Neugier probierten wir „das mit dem Veganismus“ mal aus und haben ganz schnell gemerkt, wie unheimlich gut es uns in vielfacher Hinsicht tut. Plötzlich konnten wir uns auch mit dem Leid der Tiere beschäftigen und mit den Folgen des Konsums von tierischen Produkten für unseren Planeten. Und wir waren ehrlich bestürzt über unsere jahrelange, eigene Ignoranz. Während wir also endlich verstanden, dass es Leid verursacht, Fleisch, Milch und Eier zu essen, merkten wir gleichzeitig, dass es uns ohne auch noch viel besser geht und unsere Leidenschaft, der Genuss, sich friedlich auch noch viel besser anfühlt. Und heute stellt sich uns nicht mehr die Frage „warum vegan?“, wir fragen uns viel eher „warum nicht?!“.