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Sie haben ein Dörrgerät und Lust, rohköstliche Rezepte selbst
auszuprobieren? Kein Problem! Wir haben hier einige Ideen für Sie!
Urgesundes Keimbrot
Getreide vertragen wir Menschen am besten im gekeimten Zustand. Mit einer
Getreidemühle können Keimlinge nicht frisch gemahlen werden. Also setzen Sie
Ihren Excalibur hier ein um gekeimtes Getreide oder Samen nach dem Keimen soweit
zu trocknen, dass sie gemahlen werden können, Hierzu empfiehlt sich Backpapier
oder noch besser unsere wiederverwendbaren Paraflexx Bögen, damit die Samen
nicht durch die Siebe nach unten durch fallen.
Für ca. 500 g fertiges Brot nehmen Sie 200 g gekeimten und
gemahlenen Dinkel, welchen Sie mit 50 g Leinsaat, 50 g
Sonnenblumenkernen und Wasser vermischen. Dosieren Sie die Zugabe von
Wasser so, dass Sie eine knetbare Konsistenz erreichen (Sie brauchen ca. 100
ml). Schließlich 1-2 Esslöffel Olivenöl in den Teig geben. Zum
Würzen können Sie Kräuter und andere Gewürze (Kümmel, Pfeffer,
Rosmarin ...), ganz nach Geschmacksvorlieben, verwenden. Salz eignet sich
dagegen weniger gut zum Würzen.
Wenn Sie ein Brot herstellen möchten, welches innerhalb von einer Woche
gegessen wird, formen Sie Fladen von 2-3 cm Dicke und lassen diese bei 40 ° C
Grad ca. 20 Stunden trocknen. Nach den 20 Stunden sollte es auf Druck noch
leicht nachgeben. Zur Aufbewahrung bitte in den Kühlschrank in einer Dose, damit
die Brote weich bleiben. Innerhalb einer Woche verzehren.
Wenn Sie Knäcke lieben und Brot benötigen, welches auch länger ausserhalb des
Kühlschrankes hält, dann walzen Sie den Teig zu dünnen Fladen aus (ca. 2-3 mm)
und trocknen diese ca. 10 Stunden auf dem Excalibur. So fühlen sich die Brote
hart und brüchig an und halten unter Luftabschluß sehr lange.
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Urgesundes Samenbrot
Statt Getreide lassen sich auch verschieden Ölsaaten rohköstlich zu Brot bzw.
Kräckern verarbeiten. Einen pikanten Geschmack bekommen solche Knabbereien,
wenn die ganzen Samen in püriertem Gemüse eingeweicht werden.
Der Hauptbestandteil Ihrer Samenmischung sollte mindestens zur Hälfte aus
Leinsaat (gelb, braun oder gemischt) bestehen. Die Quellstoffe der Leinsaat
hält den ganzen Teig zusammen und er läßt sich so prima verarbeiten. Die andere
Hälfte kann ganz nach Belieben aus einer Mischung aus Sonnenblumenkernen, Sesam,
Hanfsamen, Buchweizen, Quinoa oder Amaranth bestehen.
Unsere Lieblingsmischung besteht aus insgesamt 1 kg Paprika und
Tomate mit evtl. noch etwas Zwiebel und frischen oder getr.
Kräutern (auch hier können Sie variieren). Das Gemüse mit einem Mixer (z.B.
Personal Blender - der flinke Mixer) zu einem Brei verarbeiten und darin die
Samenmischung einweichen. Verarbeiten Sie diesen Teig erst nach 2 Stunden
weiter, dann ist mit Hilfe der Quelstoffe eine optimale Konsistenz erreicht.
Sie können diesen Ansatz auch innerhalb von 2 Tagen im Kühlschrank zum
Keimen bringen und dann erst weiterverarbeiten. Sollte die Masse zu fest
geworden sein, rühren Sie noch etwas Wasser dazu. Mit einem Teigschaber bringen
Sie den Teig jetzt auf die Paraflexxbögen in einer Dicke von 2-5 mm auf. Je
dünner Sie ausstreichen, um so eher sind Ihre Kräcker fertig. Nach ca. 2-3
Stunden hat der Teig soweit angezogen, dass Sie mit dem Teigschaber (bitte kein
Messer oder andere spitze Gegenstände verwenden) angeritzt werden kann. Die
fertigen Kräcker können so leichter auseinander gebrochen werden.
Nach weiteren 10 Stunden sind die Kräcker soweit gebunden, dass Sie den
Paraflexx-Bogen abziehen können, um den weiteren Trocknungsprozess zu
beschleunigen. Fühlen sich die Kräcker nach weiteren 2 Stunden hart und
trocken an, sind sie genau richtig und können unter Luftabschluß gut für den
späteren Verzehr aufbewahrt werden.
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Urgesunde Sesamriegel
Sesamriegel sind Ihnen vielleicht schon aus dem Handel bekannt. Diese Riegel
werden mit hohen Temperaturen gebacken. Lässt man den Teig bei 40° C Grad im
Excalibur-Trockner entsprechend lange trocknen erzielen Sie ähnliche
Ergebnisse im Geschmack, allerdings in Rohkostqualität.
Nehmen Sie ungeschälte Sesamkörner (wer möchte kann noch etwas
Sonnenblumenkerne und gehackte Mandeln dazu nehmen) und schmecken Sie diese
mit untergerührtem rohen Agavendicksaft ab. Wenn Sie die
gewünschte Geschmacks-Mischung erzielt haben (bei 500 g Sesam benötigen Sie
etwa 150 ml Agavendicksaft) mischen Sie noch 50 ml Wasser dazu, damit der Teig
noch etwas sämiger wird. Dieses Wasser verdampft durch den Trocknungsprozeß
und die Riegel werden etwas härter.
Die Masse gut vermischen und auf die Paraflexx Bögen aufstreichen in 5 mm
Dicke. Nach 10 Stunden dann Bögen vorsichtig abziehen und weitere 10 Stunden
oder noch länger trocknen. Die Sesamplatte dann auf einem Schnittbrett in
entsprechende Streifen schneiden.
Guten Appetit!
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